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Das Rattern des „Flächenspar-Roulettes“ war auf dem belebten Neupfarrplatz weithin zu hören und lockte zahlreiche Passantinnen und Passanten an den gemeinsamen Infostand des Flächensparmanagements und der Heimatagentur der Regierung der Oberpfalz. So versuchten am 21. Mai 2026 in der Regensburger Fußgängerzone rund 400 Personen ihr Glück und wurden mit tollen Preisen belohnt. In Anspielung auf das Ziel der Flächensparoffensive der Bayerischen Staatsregierung, den künftigen „Flächenverbrauch“ möglichst gering zu halten, wurden niedrige Werte besonders prämiert. Unter anderem konnten sich die Besucherinnen und Besucher über ein Glas Honig, Flächensparstrümpfe, Gewürze, Pfannenwender, Obst- und Gemüsebeutel oder auch Samentütchen für Blühwiesen freuen.
In direkter Nähe zum Viktualienmarkt nutzten viele die Möglichkeit sich über den Mehrwert regional erzeugter Lebensmittel zu informieren. Diese tragen zu einer Stärkung der regionalen Wertschöpfungskette, vom Erzeuger bis zum Verbraucher, bei. Durch eine starke heimische Landwirtschaft wird auch die nachhaltige, unabhängige Lebensmittelversorgung vor Ort gesichert. „Essen ist Genuss und die Themen Flächeninanspruchnahme und der Erhalt von Anbauflächen für regionale Lebensmittel gehen Hand in Hand. Daher freuen wir uns über das große Interesse der Menschen und die Bestätigung unserer Arbeit.“ resümierten Maria Kias und Susanne Pledl von der Heimatagentur.
Hoher Flächenverbrauch hingegen kann die Erzeugung regionaler Lebensmittel gefährden. Zur Frage, wie dem entgegengewirkt werden kann, präsentierte das Flächensparmanagement zahlreiche gute Beispiele aus der Oberpfalz – unter anderem auch die Gewinnerbilder der Fotoausstellung „Bauen - flächeneffizient und innovativ“. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Menschen so für eine möglichst flächenschonende Entwicklung Ihrer Heimat interessieren. Es gibt viele gute Ansätze die wir bekannter machen und noch stärker in die Umsetzung bringen wollen.“ betonten Patrick Dichtler und Markus Roth, Flächensparmanager bei der Regierung der Oberpfalz.
Die Aktion zeigte deutlich: „Flächensparen“ ist ein relevantes Thema für alle Generationen. So berichteten ältere Personen über Möglichkeiten zum Umzug aus dem „zu groß“ gewordenen Einfamilienhaus in zentraler gelegene Wohnungen oder auch alternative Wohnformen wie „Senioren-Wohngemeinschaften“. Ein häufiges Anliegen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen war insbesondere der Erhalt naturnaher Flächen sowie auch smarte Mehrfachnutzungen – etwa durch die Überbauung von Parkplätzen mit Wohnungen und Photovoltaik.








